Eheringe mit Diamanten – Darauf sollten Sie achten!
Viele Frauen erhalten zur Hochzeit den ersten Diamanten ihres Lebens, denn Eheringe mit den edlen Steinen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Trauring Modellen. Der Ehering soll etwas ganz Besonderes sein und sich vom alltäglichen Schmuck abheben. Der Diamant bringt dies zum Ausdruck. Wer allerdings nicht viel Erfahrung mit echten Edelsteinen hat, steht beim Kauf vor vielen Fragen, beziehungsweise vor einigen Fachausdrücken, die für die Qualität und den Wert des Schmucks wichtig sind.
Karat
Was hat der Johannisbrotbaum mit Diamanten zu tun? Ganz einfach: Die Samen des Baums weisen eine kleine Besonderheit auf. Sie wiegen alle etwa 200 Milligramm. In der Antike nahm man diese Samen, um Diamanten aufzuwiegen. So entstand die Maßeinheit “Karat” – abgeleitet von „le carat“ (Französisch), „carato“ (Italienisch), kerátion (Griechisch). Alle Begriffe bedeuten “Hörnchen”, weil die Frucht des Baums diese Form hat. Noch heute wird das Gewicht der Diamanten in Karat angegeben. Der Preis des Edelsteins hängt in hohem Maße von diesem Gewicht ab. Ein Ehering mit einem Halbkaräter ist wesentlich günstiger als ein Trauring mit einem Einkaräter. Allerdings kommt es bei der Bestimmung des Preises auf weitere Details an.
Reinheit
Diamanten bestehen aus kristallisiertem Kohlenstoff. Es kommt vor, dass sich bei dem natürlichen Entstehungsprozess Einschlüsse bilden. Das bedeutet, es gibt winzige Stellen, die nicht kristallisiert sind. Diese Einschlüsse erkennt der Fachmann mit einer Lupe oder einem speziellen Vergrößerungsglas. Je weniger Einschlüsse ein Diamant hat, desto reiner ist er. Der Diamant für Ihren Ehering wird sicher nicht “lupenrein” sein, es sei denn, Sie haben im Lotto gewonnen. “Lupenrein” ist die Bezeichnung für den allerhöchsten Reinheitsgrad. Darunter folgen fünf weitere Stufen.
Farbe
Diamanten müssen nicht zwangsläufig kristallklar sein. Es gibt auch farbige Exemplare. Vielleicht passt ein rosafarbener, ein blauer, ein gelber oder ein grüner Diamant auf dem Ehering besser zum Hochzeitskleid. Da dieses sogenannten “Fancies” aber sehr selten sind, müssen Sie für einen solchen Ehering sehr tief in die Tasche greifen. Die farblosen Diamanten werden wiederum noch einmal in Tönungen eingeteilt. Je farbloser der Stein ist, desto wertvoller ist er. Die Einteilung erfolgt durch Buchstaben, wobei ”D” die höchste Stufe darstellt. Bis zum “G” bewegt man sich in den obersten Preisklassen. Häufiger und günstiger sind die Exemplare “H” bis “L”.
Schliff
Ziel der Diamantenschleifer ist es, den Stein so mit Facetten zu versehen, dass er das Licht besonders schön reflektiert. Das bedeutet, das Licht wird von Schleiffläche zu Schleiffläche reflektiert, so dass der Stein bezaubernd funkelt. Diesen Aspekt können Sie ganz einfach selber testen, indem Sie den Stein für Ihren Ehering in die Hand nehmen und im Licht hin und her drehen.